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Entwicklung einer zentralen Förderdatenbank in Hessen

Grobkonzept für konkrete Lösungsalternativen

Ausgangssituation:
Der Hessischen Rechnungshof (HRh) stellte die Forderung nach einer zentralen Fördermitteldatenbank Hessen auf. Im Mittelpunkt der Anforderungen des HRh standen dabei die Gesichtspunkte Transparenz, Nachvollziehbarkeit des Ressourcenverbrauchs und eine übergreifende und standardisierte Berichterstattung.
Das Hessische Ministerium der Finanzen (HMdF) beauftragte IKOR im Rahmen des landesweiten Vorprojektes „Förderkataster“ mit der fachlichen und technischen Entwicklung von umsetzbaren Lösungsalternativen.
Die Zielsetzung lag darin, ein Grobkonzept zu entwickeln, dass das HMdF in die Lage versetzt, anhand von konkreten Lösungsalternativen und unter Berücksichtigung der entsprechenden Kosten-/Nutzenaspekten eine Entscheidung über die Implementierung einer zentralen Förderdatenbank Hessen zu treffen.

Lösung:
Aus der Zielsetzung abgeleitet standen im Mittelpunkt der Untersuchungen die folgenden Fragestellungen:

  • Welche Lösungsmöglichkeiten bestehen, um die vorhandenen Daten (z.B. im ERP-System des Landes) und Informationen an zentraler Stelle des Landes (Förderdatenbank) zu verknüpfen und zu konsolidieren?
  • Welche Anforderungen werden an ein effektives Förderberichtswesen gestellt?
  • Welche Einflussgrößen bestimmen die Wirtschaftlichkeit der Lösungsansätze und wie können diese gezielt zu Gunsten der wirtschaftlichsten Lösung beeinflusst werden (z. B. durch optimierten Ressourceneinsatz, durch Prozessstandardisierung oder der Integration bereits bestehender Lösungen)?

Dabei wurde ein iteratives Projektvorgehen mit enger Zusammenarbeit mit dem HMdF gewählt. Einzelne Lösungsvorschläge wurden entwickelt, vorgestellt und gemeinsam bewertet. Aus dieser Vorgehensweise konnten letztendlich drei finale Lösungsansätze herausgearbeitet werden, die einer näheren Wirtschaftlichkeitsuntersuchung unterzogen wurden. Grundlage für diese Untersuchung waren die Vorgaben des Bundesministerium des Innern auf dem Gebiet der Nutzwertanalyse und Wirtschaftlichkeitsberechnung (WiBe Version 4.1 – 2007).

Das Grobkonzept schloss mit einem Entscheidungsvorschlag und einer Empfehlung für das weitere Vorgehen ab. All dies floss in die Erstellung einer Vorlage an die Hausleitung des HMdF ein.

Informationen

Ausgeübte Tätigkeiten:

  • Projektleitung
  • Entwicklung Grobkonzeption
  • Workshops (Organisation und Leitung)

Angewandte Methoden:

  • Nutzwertanalyse
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung 

Technische Umgebung:

  • SAP BW 7.3 und SAP BI 4.0 (SAP® BusinessObjectsTM)
  • SAP-ERP
  • SAP BCS-PSM, FI, CO
  • MS Excel, Access
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