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Darstellung der Rückstellungsentwicklung in der Energiebranche

Kompatibilität in heterogener SAP-Systemlandschaft

Ausgangslage
Um den Rückstellungsprozess transparenter, standardisierter und effizienter zu gestalten, hat der RWE-Konzern (inklusive innogy SE) ein Projekt zur Einführung einer Standard-Software aufgesetzt. Dieses Tool musste neben den inhaltlich anspruchsvollen Anforderungen der Rückstellungsentwicklung in der Energiebranche, wie beispielsweise Berechnung von Preiseskalationen sowie Zinseffekten auf lange Laufzeiten, ebenfalls eine Kompatibilität zur heterogenen SAP-Systemlandschaft darstellen. Für die Rückstellungsstruktur, die Buchungsweise und die Parameter für die Berechnungen sollte anhand der Software ein Konzernstandard gesetzt werden.

Herausforderungen
Rückstellungen in der Energiebranche weisen, resultierend aus der Bandbreite der Laufzeiten (von kurzfristigen bis hin zu langfristigen Fälligkeiten von 100 Jahren) und der daraus notwendigen Preiseskalations- und Zinsberechnung, einen hohen Komplexitätsgrad auf. Außerdem wünscht der RWE-Konzern (inkl. innogy SE) die automatisierte Erfassung der Gutachten zu Pensionsrückstellungen (von externen Aktuaren), deren Inhalte bisher manuell erfasst werden mussten.

An der ersten Phase des IRMA-Einführungsprojekts nahmen die wesentlichen nationalen operativen Gesellschaften teil, um den Anforderungskatalog aller möglichen Bearbeitungsfälle möglichst weitreichend zu erheben. Entsprechend hoch war die Anzahl der Projektbeteiligten. Darüber hinaus galt es, die Ansätze der Rückstellungsbearbeitung der einzelnen Gesellschaften, die sich inhaltlich teilweise bereits jahrzehntelang in der Praxis bewährt hatten, zu einem Gesamtablauf zu vereinigen.

Projektverlauf
Parallel zur Neuordnung des RWE-Konzerns (Gründung und Börsengang der innogy SE) nahm das Projektteam aus IKOR-Beratern und RWE-/innogy-Mitarbeitern diverser Fachabteilungen seine Arbeit auf. In einer ersten Phase ging es um die Bestandsaufnahme und Analyse der gegenwärtigen Rückstellungen, eine zweite Phase widmete sich Sonderfällen, wie den Kernenergie- und Bergbaurückstellungen sowie dem Anforderungskatalog an die Verarbeitung von Pensionsrückstellungen, für die jeweils eine technische Schnittstelle aufzubauen war.

Der Funktionsumfang von IRMA deckte im Standard bereits drei Viertel der Anforderungen ab und wurde um weitere inhaltlich gemeinsam definierte Entwicklungen ergänzt. Die technischen Entwicklungen gingen einher mit der Harmonisierung der Arbeitsabläufe in den betrachteten Gesellschaften. Für den Plan-Rückstellungsmanager beschlossen die IKOR-Entwickler eine umfangreiche Optimierung und schufen eine Produkterweiterung, von der mittlerweile viele IRMA-Kunden profitieren.

Resultat
Stand März 2017 sind nach den wesentlichen nationalen operativen Gesellschaften des RWE Konzerns (inklusive innogy SE) der ersten Projektphase eine Vielzahl der deutschen Gesellschaften an IRMA angebunden. Der Roll-out in den Niederlanden ist inzwischen nahezu finalisiert und Großbritannien aktuell in Arbeit.

Sämtliche Rückstellungen werden in einem System und weitestgehend automatisiert verarbeitet. Konzernweit ist die Bearbeitung einheitlich geregelt, über alle Gesellschaften ist Transparenz hergestellt und die Ergebnisse sind überall vergleichbar, auch für den Prüfer.

Ansprechpartner
Björn Mayer

Björn Mayer

Generalbevollmächtigter
Tel. +49 (0)40 8 19 94 42-0

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