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Anbindung der kameralen Buchungsanwendung (ABAKUS-FMV)

Integration von SAP® Haupt- und Nebenbuch

Ausgangssituation:
Als zentrales Förderinstitut des Landes bildet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) seit 2003 ihr Fördergeschäft im SAP-Umfeld unter Verwendung des Fördersystems ABAKUS ab. Die ISB ist die landeseigene Investitions- und Strukturbank in Rheinland-Pfalz. Sie unterliegt als Dienstleister der Landesverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz den direkten Weisungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag. Die grundsätzliche Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz für die ISB erfolgt jahresbezogen durch den Haushaltsplan vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW). Das Land Rheinland-Pfalz fasst im Landeshaushalt neben den Eigenmitteln auch die Fördermittel von EU und BUND zusammen und gibt damit über den Haushaltsplan den Gesamtrahmen vor.

Die unterschiedlichen Rahmenbedingungen aller Mittelgeber werden vom Land an die ISB weitergegeben. Die Rahmenvereinbarungen für die einzelnen Mittelgeber sind:

  • Landesmittel: Landeshaushaltsordnung, Haushaltsplan
  • Bundesmittel/GA-Mittel: Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“
  • EU-Mittel: Verordnungen des Rates über die Europäischen Strukturfonds und den Kohäsionsfonds sowie die von der Europäischen Kommission zur Umsetzung der Strukturfondsförderung erlassenen Verordnungen und Leitlinien.

Die Hauptaktivität der ISB Fördermittelverwaltung (FMV) konzentriert sich auf die Bereitstellung von Fördermitteln im Rahmen der im Haushaltsplan des Landes RLP vorgesehenen Grenzen. Über den Verlauf und die Verwendung der Fördermittel wird regelmäßig in der haushaltsplankonformen Kameralistik berichtet, die von der Landesverwaltung vorgegeben ist.

Lösung:
Die ISB-FMV kann daher als „Dienstleistungsabteilung“ der Mittelgeber in der Förderbank gesehen werden. Das führende Buchhaltungssystem für die Abbildung der Mittelbewirtschaftung ist die kamerale Buchhaltung der Landesverwaltung innerhalb der Struktur des Haushaltsplans.

Aufgabe der IKOR war es eine Fachkonzeption für eine kamerales Nebenbuch für das Fördergeschäft zu erarbeiten, den parallelen Buchungsbetriebs zum SAP Haupt- und Nebenbuch umzusetzen bei Abdeckung der Anforderungen zur Berichterstattung an die Landesministerien.

Entwicklung eines ISB-Bewirtschaftungsplans
Für die ISB-Fördermittelverwaltung wurde ein Bewirtschaftungsplan entworfen, der im Stile eines Kontenplans die für die ISB relevanten Konten der Mittelgeber abbildet. Diese Konten entsprachen der Vorgabe aus dem Haushaltsplan des Landeshaushalts und beinhalten - neben den Landesmitteln - auch durch geleitete Bundes- und EU-Mittel.

Informationen

Ausgeübte Tätigkeiten:

  • Projektleitung
  • Fach- und DV-Konzeption
  • Technische Realisierung

Technische Umgebung:

  • ABAKUS
  • SAP®
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