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Umstellung auf die EU-Förderperiode 2007 – 2013

Sicherstellung der Bearbeitungen im EFRE-Bereich

Ausgangssituation:
Die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) ist seit dem 01.01.2004 mit dem SAP® R/3®-System in Verbindung mit ABAKUS produktiv. Im Jahr 2006 endete die EU-Strukturfondsförderperiode 2000-2006. In Vorbereitung der neuen Förderperiode 2007-2013 wurde ein Projekt aufgesetzt, das verschiedene Ziele verfolgte. Hierbei ging es um die Sicherstellungeiner möglichen weiteren Bearbeitungder Förderungen aus der „alten“ Periode in der folgenden „neuen“ EU-Strukturfondsförderperiode 2007-2013, damit Auszahlungsüberhänge und vor allem abschließende Verwendungsnachweisprüfungen zu rechnen waren. Ergänzend dazu mussten die Anforderungen der neuen EU-Förderperiode in Niedersachsen umgesetzt werden. Dies betraf in der NBank die Strukturfonds ESF und EFRE.

Lösung:
Im Rahmen der ESF-Förderung konnte auf bereits erzielte Arbeitsergebnisse zurückgegriffen werden. Die vorhandenen Prozesse und die Systemkonfiguration waren weitestgehend für den produktiven Einsatz auch in der neuen Förderperiode geeignet. Anpassungsnotwendigkeiten bestanden bei der Förderprogrammstruktur und vor allem bei diversen Fachfunktionen (u. a. Checklisten, Kostenarten, Zusatzdaten, etc.) und bei der buchhalterischen Anbindung (u. a. Kontierungsreferenzen, Musterdarlehen, etc.). Demgegenüber waren die Anforderungen im EFRE-Bereich komplex und vielfältig. Vor allem die Vielzahl der Förderungen war aufwandsbestimmend. Dies wirkte sich nicht zuletzt auf die im Detail erforderliche Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium aus. Wenngleich grundsätzlichen Neuentwicklungen vermieden werden konnten, so war dennoch eine komplett neue „Infrastruktur“ zu entwickeln, zu testen und zu dokumentieren (u. a. Förderprogrammgruppen, Förderprogramme, Fachfunktions- und Darlehenscustomizing).

Getrieben wurde das Projekt vor allem durch die Anpassung auf die aktuellen Schlüsselstrukturen der neue EFRE-Förderperiode (u. a. Prioritätsachse, Handlungsfelder, Förderinhalte). Funktional waren die Funktionalität „Zwischennachweise“ aus der ABAKUS-Förderbankenkooperation und die Abbildung von regionalisierten Teilbudgets auf Basis einer bestehenden lokalen Lösung aus dem ABAKUS-Umfeld zu integrieren. Insgesamt waren hiervon nach Abschluss der Förderprogrammgestaltung in den Ministerien mehr als 140 Förderprogramme betroffen. 

Erfolg:
Die Anforderungen wurden zügig umgesetzt und in die produktive Bearbeitung übernommen. Gleichzeitig wurden aus dem Projekt heraus Wartungstätigkeiten für die neuen Förderungen durchgeführt, um eventuelle Anlaufschwierigkeiten direkt aus dem laufenden Projekt heraus aufzufangen.

Informationen

Ausgeübte Tätigkeiten:

  • Projektleitung

Technische Umgebung:

  • ABAKUS
  • SAP®
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