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IKOR expandiert erneut und gründet Nearshore-Center

Technologieberatung verstärkt Kapazitäten zur Softwareentwicklung

Die Technologieberatung IKOR eröffnet ein Nearshore-Center in Belgrad. Das Tochterunternehmen „IKOR Development Center D.O.O. Beograd“ in Serbien trägt zur Erweiterung der Inlandstätigkeiten bei und dient dem mittelständischen Unternehmen als Lösung für den Fachkräftemangel in der deutschen IT-Branche. Neben IT-Fachkenntnissen spielt im neuen Tochterunternehmen daher Deutsch als Verkehrssprache eine entscheidende Rolle.

Mit ihrem neuen Nearshore-Center bietet die Technologieberatung IKOR ihren Kunden einen neuen Service: Die deutschsprachigen Mitarbeiter von „IKOR Development Center“ in Belgrad entwickeln Software und bearbeiten Supportanfragen für die IKOR-Kunden der DACH-Region

Nearshore-Entwicklung als Ausweg aus dem Fachkräftemangel in Deutschland

„Mit den neuen Kapazitäten bedienen wir die anhaltend hohe Nachfrage unserer Kunden“, erklärt Sven Geilich, Vorstand IKOR AG, die Neugründung. Das Nearshore-Center ermögliche eine flexiblere Skalierung der Softwareentwicklung mit entsprechend maßgeschneiderten preislichen Angeboten. Weiter ergänzt Geilich: „Gleichzeitig setzen wir auf Nearshore-Entwicklung als Antwort auf die Situation am deutschen Arbeitsmarkt. Auch uns fällt es immer schwerer, unsere Arbeitsplätze mit geeigneten IT-Experten zu besetzen.“

Die Wahl fiel auf Serbien, da IKOR mit Dušan Jakšić auf einen Partner vor Ort setzen kann, mit dem die Technologieberatung bereits in IT-Projekten kooperiert. Der international erfahrene SAP-Consultant mit Projekterfahrung in Europa, Asien und Südamerika kennt den Bedarf am deutschen Markt und die Gegebenheiten in Serbien. Gemeinsam mit Geilich übernimmt der 35-jährige Jakšić die Geschäftsführung der „IKOR Development Center D.O.O Beograd“.

„Die Mitarbeiter des Belgrader Tochterunternehmens sind exklusiv für IKOR-Kunden im deutschsprachigen Raum tätig“, erklärt Jakšić und führt aus: „Deshalb sind neben den IT-Kenntnissen deutsche Sprachkenntnisse beim Personalauswahlverfahren entscheidend.“ So paradox es auf den ersten Blick erscheine, die Erfahrung zeige, je internationaler die IT-Projekte besetzt seien, desto vorteilhafter sei es, mit den Kunden in ihrer Muttersprache zu verkehren.

Vorteil Deutschsprachigkeit bei agiler Entwicklung

Gerade bei kommunikationsintensiven Ansätzen, wie agile Softwareentwicklung, erwiesen sich sichere Sprachkenntnisse als begünstigender Faktor für die Qualität der Zusammenarbeit. „Deshalb gehört auch ein Sprachlehrer zur Mannschaft des Nearshore-Centers, um bei den Mitarbeitern ein einheitlich hohes Sprachniveau zu gewährleisten“, so Jakšić weiter.

Das Nearshore-Center unterstützt die Softwareentwicklung bei den IKOR-Schwerpunktthemen: für SAP-Anwendungen und in der Programmiersprache Java, nach entsprechender Zertifizierung der Mitarbeiter auch für Guidewire-Applikationen. Die erste Feuertaufe ihrer Deutschkenntnisse bestehen die Bewerber für „IKOR Development Center“ im Auswahlverfahren: Als Fachleute für die jeweiligen Technologien führen ihre künftigen deutschen Kollegen die Videointerviews durch.

Sven Geilich, IKOR-Vorstand
Sven Geilich, Vorstand IKOR AG und Geschäftsführer IKOR Development Center D.O.O. Beograd - Quelle IKOR
Dušan Jakšić, Geschäftsführer IKOR Development Center D.O.O. Beograd
Dušan Jakšić, Geschäftsführer IKOR Development Center D.O.O. Beograd - Quelle IKOR/privat

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