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Umsetzung einer Strategie für effektive Pfandbriefprozesse

Fundingstrategie

Ausgangssituation:
IKOR wurde damit beauftragt, eine Anwendung (iScan) für die Identifikation (Scanning) des pfandbrieffähigen Bestandsgeschäfts und der Geschäfte zur EZB-Einreichung zu erstellen. 

Durch iScan sollte der Prozess der Identifikation von relevantem Geschäft deutlich gestrafft werden. Das operative Risiko war durch die Minimierung des manuellen Aufwands bei der Zusammenstellung der relevanten Daten zu reduzieren. Eine Datenqualitätsverbesserung sollte durch einen integrierten Datenbestand erreicht werden. Sowohl die Reduzierung des manuellen Aufwands als auch die Verbesserung der Datenqualität machten es erforderlich, die bestehenden Pfandbriefprozesse und die Schnittstellenprozesse zur Bundesbank grundlegend zu überdenken bzw. neu zu gestalten.

Im Rahmen des Projekts haben wir umfassend bei allen Schritten von der Konzeption bis zur Realisierung und Test von iScan unterstützt.

Lösung:
Zu Beginn wurden gemeinsam mit den Ansprechpartnern in der Bank die Pfandbriefprozesse und die Schnittstellenprozesse zur Bundesbank spezifiziert bzw. neu gestaltet. Hierzu gehörte die Vereinheitlichung der Pfandbriefprozesse für die verschiedenen Pfandbriefgattungen. In Zusammenarbeit mit der Bundesbank wurde außerdem die Schnittstelle für die (automatische) Einreichung von Bestandsgeschäften gestaltet.

IKOR wirkte hierbei an unterschiedlichen Stellen als fachlicher Ansprechpartner mit

  • bei der (Neu-) Gestaltung der Prozesse (z.B. an der Schnittstelle zur Bundesbank),
  • bei der Erstellung der Fachkonzepte und der Ausarbeitung von Organisationshandbüchern.

Im zweiten Schritt wurde die DV-seitige Konzeption erstellt. Eine besondere Herausforderung lag darin, eine Vielzahl von Daten aus heterogenen Quellsystemen zu extrahieren und für das Scanning bereitzustellen. Hierzu waren die Klärung und die Abstimmung der Anlieferung der unterschiedlichen Daten erforderlich. Schon zu einer frühen Projektphase wurde ein Prototyp realisiert, der einen ersten Proof of Concept erlaubte. Darüber hinaus konnten die einzelnen Vorstellungen über die zukünftige Anwendung konkretisiert werden. Die iScan-Anwendung wurde auf der Grundlage der SAP®-Architekturvorgaben der HSH Nordbank in SAP® BI 7.0 realisiert.

Schließlich gehörte es zu den Aufgaben, die DV- und fachlichen Tests vorzubereiten und die einzelnen Tester bei der Durchführung der Tests zu unterstützen.

Erfolg:
Die realisierte Anwendung (iScan) ermöglicht eine Identifikation von relevantem Geschäft binnen kürzester Zeit („auf Knopfdruck“). Die Identifikation des Bestandsgeschäfts erfolgt mit Hilfe von parametrisierten Abfragen, so dass ein flexibles und zweckgerechtes Scanning ermöglicht wird. Es steht eine integrierte Datenbasis zu Verfügung, die nicht nur das Scanning erheblich erleichtert, sondern darüber hinaus die technischen Voraussetzungen für Analysen und ein Monitoring der Refinanzierung bietet. Zudem wurden die Schnittstellen zur Bundesbank so gestaltet, dass die identifizierten Bestandsgeschäfte automatisch über Schnittstellen eingereicht werden können.

Informationen

Ausgeübte Tätigkeiten:

  • Projektleitung
  • Fach- und DV-Konzeption
  • Technische Realisierung

 

Technische Lösung:

  • SAP® BI 7.0
  • XML
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