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Schaffung eines Vorgehensmodell

Erfüllung zukünftiger Regulierungsauflagen und Wahrung der Marktchancen

Ausgangssituation:
Die Saarländische Investitionskreditbank (SIKB) ist die zentrale Fördereinrichtung im Saarland. Die SIKB definiert in ihrem Geschäftsmodell die Unterstützung in der engen Verzahnung von Kreditwirtschaft, Struktur– und Wirtschaftspolitik. Dabei greift sie ausschließlich auf eigene sowie Bundes– und Landesmittel zurück. Ausdrücklich nicht enthalten ist die Vergabe von EU-Fördermitteln und das damit verbundene Controlling und Berichtswesen.

Zentrale Charakteristika der SIKB sind die enge Verzahnung mit der lokalen Kreditwirtschaft, eine stark kundenorientierte Aufstellung sowie die schlanke Struktur der Bank. Trotz des beschränkten Marktes, in dem sich die SIKB auf Grund der geographischen und wettbewerbsrechtlichen Vorgaben bewegt, unterliegt sie denselben Pflichten und Notwendigkeiten wie jede andere Bank, was Meldewesen, Risikosteuerung, Marktverhalten und Controlling betrifft. 

Lösung:
Um zukünftigen Anforderungen möglicher Regulierungsauflagen und Marktchancen zu genügen, wurde die IKOR zu möglichen Optimierungsoptionen in der Banksteuerung befragt. Hierfür entwickelte IKOR in einem ersten Schritt ein Vorgehensmodell für ein Projektszenario, in dem die SIKB, die relevanten Fragestellungen ermittelte und die IKOR als Ideengeber, Qualitätssicherer und Partner bei deren Beantwortung fungierte.

Das Vorgehensmodell sah vor, in einem ersten Schritt die wesentlichen Elemente der zukünftigen Geschäftstätigkeit der SIKB zu ermitteln. Dabei sollten vor allem die Prämissen abgeleitet werden, welchen das banksteuerungsrelevante Instrumentarium der SIKB genügen muss. Auf dieser Basis erfolgte eine Bestandsaufnahme der vorliegenden Instrumente und deren IT-technische Unterstützung.

Anhand von Szenarioanalysen wurde das Eintreten eines bestimmten Szenarios, z.B. die Einführung eines neuen Produktes auf der Aktivseite, Veränderungen auf der Passivseite oder die Folgen neuer Regulierungsvorgaben und die damit verbundenen Auswirkungen auf die vorhandenen Instrumente zur Banksteuerung analysiert. So sollten die relevanten Gaps zwischen der Leistungsfähigkeit und der Leistungsnotwendigkeit des vorhandenen Instrumentariums ermittelt werden. Auf Basis die Ergebnisse könnten dann verschiedene Optionen abgleitet werden, die von der Ergänzung bestehender Berichte über die Entwicklung neuer Berichte bis hin zu deren technischer Unterstützung reichen.

In einem zweiten Schritt beauftragte die SIKB die IKOR, das von ihr vorgestellte Projektszenario zur Analyse und Restrukturierung des Berichtswesens zur Banksteuerung zu begleiten und umzusetzen. Die Analyse und Erarbeitung konkreter Szenarios erfolgte in Workshop-Form. Hierbei kamen die exzellenten Fachkenntnisse der IKOR-Mitarbeiter im Bankgeschäft (speziell Banksteuerung / Meldewesen) und Fördergeschäft zum Tragen.

Basierend auf den gewonnen Erkenntnissen wurde der entsprechende Optimierungsbedarf ermittelt. Die Dringlichkeit des jeweiligen Änderungsbedarfs ergab sich aus der Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines bestimmten Szenarios im Hinblick auf die Erfordernisse des bankbetrieblichen Berichtswesens.

Informationen

Ausgeübte Tätigkeiten:

  • Projektleitung
  • Ist-Analyse
  • Durchführung von Workshops
  • Fachliche Beratung
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